Katja Oskamp
 

 

 

 

 

 


»Kein Wort ist überflüssig, alles wirkt geschmeidig, zupackend, wirklichkeitsnah.«

Hans-Joachim Neubauer, Rheinischer Merkur

 
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NEUERSCHEINUNG

Marzahn mon amour
Geschichten einer Fußpflegerin

 
 

Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen. Dann macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme: Sie wird Fußpflegerin. Und schreibt auf, was sie dabei hört – Geschichten voller Menschlichkeit und Witz.

Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR. Hier leben Herr Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner; Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt; Herr Pietsch, der Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze. Sie sind mehr oder weniger alt, reparaturbedürftig, und der regelmäßige Termin zum Nägelschneiden und Hornhautschaben ist vor allem eine Möglichkeit zu erzählen. Katja Oskamp hört ihnen zu und erschafft aus ihren Geschichten Wunderwerke über den Menschen an sich – von seinen Füßen her betrachtet. Es sind Geschichten, die nicht vorkommen, wenn wir über die Menschen in unserem Land sprechen. Und die sich überall zutragen.

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»Katja Oskamp braucht nicht viele Worte, um ein ganzes Leben zu erzählen. Normale Leute, ein kaum beachteter Ort. Doch die Geschichten, die hier entstehen, sind spektakulär.«

Bov Bjerg
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SONSTIGE BÜCHER

 
 
 

»Ein glänzendes Debüt.«

Verena Auffermann,
Süddeutsche Zeitung
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»Mit furiosem Einsatz durch alle Fegefeuer des hausfraulich-mütterlichen Perfektionswahns«

Urs Jenny, Der Spiegel
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»Ein pralles, derbes Stück Prosa über die seltsamen Regularien der Leidenschaft.«

Anja Hirsch,
Frankfurter Rundschau
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ESSAYS

Erlebnisorientierte Langeweile

Eine Schule, in der nicht mehr der Erwerb von Wissen, sondern von „Kompetenzen“ im Zentrum steht: Eine Schriftstellerin und Mutter schildert, zu welchen absurden Konsequenzen das führt… Mehr
 

Die Ostfrau

Sie tut, was sie für nötig hält, nimmt ihr Leben in die eigenen Hände und lässt sich nie zum Opfer machen. Das Stärkste, was die DDR in die Einheit mitgebracht hat, ist ihre weibliche Seite. Ein Porträt… Mehr
 

Schule des Verbeugens

Richtig ernst wurde die Sache für mich, als ich meine erste Arbeit als Dramaturgin am Theater machte und der Regisseur zur Premiere sagte: „Wir verbeugen uns alle gemeinsam, weil wir so ein tolles Team waren“… Mehr